Mein Therapieansatz
Jeder Mensch ist einzigartig und bringt seine individuelle Lebensgeschichte, Erfahrungen und Herausforderungen mit. Daher verstehe ich Psychotherapie als einen persönlichen und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenen Prozess.
Im Rahmen der Einzeltherapie biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie offen über Ihre Gedanken, Gefühle und Belastungen sprechen können. Respekt, Wertschätzung sowie eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung bilden dabei die Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit. Selbstverständlich unterliegen alle Gespräche der gesetzlichen Schweigepflicht und werden streng vertraulich behandelt.
Mein therapeutischer Ansatz ist lösungsorientiert und ressourcenstärkend. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre persönlichen Ziele zu definieren, neue Perspektiven zu entwickeln und individuelle Wege zur Bewältigung von Krisen, Konflikten oder psychischen Belastungen zu finden. Dabei orientiere ich mich stets an Ihren aktuellen Anliegen, Ihren Stärken und Ihren Möglichkeiten.
Ziel der Therapie ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre eigenen Ressourcen zu aktivieren, neue Handlungsspielräume zu entdecken und langfristig mehr Wohlbefinden, Stabilität und Lebensqualität zu erreichen.
Eine Therapiestunde dauert bei mir 60 min.
Zur Anwendung können kommen:
Paartherapie
Die erste Sitzung beträgt meisten 90 Min. Ob Einzelgespräche erforderlich werden, oder gemeinsam gearbeitet wird, entscheidet sich unterschiedlich, und wird entsprechend eingetaktet. Es werden Beziehungsprobleme isoliert, analysiert und entschärft. Wichtig ist hier das Zusammenarbeiten und der gemeinsame Wunsch nach Lösungen.
Partnerschaften können im Laufe der Zeit durch Missverständnisse, Konflikte, belastende Lebensereignisse oder festgefahrene Kommunikationsmuster herausgefordert werden. In der Paartherapie biete ich Ihnen einen geschützten und neutralen Rahmen, um gemeinsam auf die Dynamik Ihrer Beziehung zu schauen und neue Wege des Miteinanders zu entwickeln.
Ein zentraler Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Förderung einer offenen und wertschätzenden Kommunikation. Oft entstehen Konflikte nicht durch mangelnde Liebe oder Verbundenheit, sondern durch unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen oder Kommunikationsstile. Gemeinsam arbeiten wir daran, ein tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln, die Perspektive des Partners besser nachzuvollziehen und gegenseitige Verletzungen konstruktiv anzusprechen.
Ziel der Paartherapie ist es, das aufeinander Zugehen zu erleichtern, gegenseitiges Vertrauen zu stärken und tragfähige Lösungen für bestehende Konflikte zu finden. Dabei geht es auch darum, die Stärken und Ressourcen der Beziehung wiederzuentdecken sowie die individuellen Stärken und Schwächen des Partners mit mehr Akzeptanz und Wertschätzung wahrzunehmen.
So kann ein Raum entstehen, in dem Verbundenheit, Respekt und gegenseitige Unterstützung wachsen und die Partnerschaft nachhaltig gestärkt werden.
Jedem Partner wird die Gelegenheit gegeben, seine individuellen Wünsche und Nöte ungehindert und ununterbrochen darzulegen.
Aufgrund der vorab festgelegten Gesprächskultur reichen hierfür meistens wenige Sitzungen aus.
Gesprächstherapie nach Rogers
Im Gegensatz zu anderen Therapieformen konzentriert sich die Gesprächstherapie nicht nur auf die Probleme und Sorgen des Patienten, sondern auch auf dessen eigene Fähigkeiten, anstehende Hindernisse zu beseitigen und zu lösen. Problematische Denkmuster werden aufgezeigt und gemeinsam bearbeitet.
Kognitive Verhaltenstherapie
Hier werden negative Denkmuster und Verhaltensweisen identifiziert. Diese werden dann aktiv und lösungsorientiert bearbeitet und durch neue Ansätze mit dem Patienten eingeübt und umgesetzt. Es handelt sich um eine weit verbreitete und wissenschaftlich fundierte Therapieform.
Hypnose
Hypnose ist eine effektive und häufig verwendete Behandlungsmethode. Sie kommt auch bei mir oft zum Einsatz.
Was ist Hypnose ?
Vielleicht beginnen wir damit uns zu fragen, was Hypnose nicht ist. Die meisten Menschen machen ihre erste Erfahrung mit Hypnose durch einen Bühnenhypnotiseur oder durch zweifelhafte Hollywoodfilme. Aus diesen Quellen nehmen die Beobachter dann den Eindruck, dass es sich hier um ein mystisches oder gefährliches Ritual handelt. Das ist aber weit von der Realität entfernt.
Auch ist Hypnose keine Narkose. Sie werden zu jeder Zeit denken können, ja sogar mit mir sprechen können. Und das ist zu Heilungszwecken auch unbedingt erforderlich.
Fast jeder von Ihnen hat mit Sicherheit schon einmal tranceähnliche Zustände erlebt. Haben Sie sich zum Beispiel schon einmal beim Träumen erwischt im Auto oder bei Tätigkeiten, von denen Sie hinterher nicht mehr wissen, was Sie getan haben oder nicht? Hypnose ist Trance, die auf ein Ziel gerichtet ist. Hypnose ist ein geistiger Zustand, in dem man viel stärker auf Suggestionen reagiert, als unter normalen Bedingungen möglich wäre.
Der Fokus der Aufmerksamkeit ist eingeschränkt, und der Grad der Konzentration auf einen Punkt ist viel höher als im Wachzustand. Viele Blockaden, die sich in der Vergangenheit im Unterbewusstsein festgesetzt haben, sind vom Bewusstsein nicht wahrzunehmen, können aber durch Hypnose gezielt aufgespürt und dann gelöst werden.
Von meinen Klienten wird besonders die tiefe Entspannung geschätzt, die sowohl körperlich als auch mental gespürt wird. Wenn Sie sich für eine Hypnosetherapie entscheiden, können Sie nichts falsch machen, sondern im Gegenteil etwas für Ihre mentale Gesundheit tun.
Hypnose ist bei den meisten psychischen Problemen ein sehr effektives Therapiemittel und erfordert wesentlich weniger Zeit als andere herkömmliche Therapien.
Bei Kindern ist Hypnose besonders effektiv, da sie sich schneller von der Realität lösen können. Dies geschieht durch Traumreisen oder Hervorrufen von Phantasiebildern und Situationen.
Auf diesem Bild prüfe ich, ob der Patient schon die nötige Entspannungstiefe erreicht hat, die zur Therapie erforderlich ist.
EMDR
(Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung" bedeutet)
Diese Therapieform wird bei Trauma-Folgestörungen mit erstaunlichem Erfolg angewendet.
Der Therapeut bewegt seine Hand ähnlich wie ein Scheibenwischer vor dem Gesicht des Patienten. Dieser folgt der Handbewegung mit seinen Augen. Dies geschieht bis zu 25 Mal und wird ca. 30 Mal wiederholt. Angestrebt wird eine wechselseitige Stimulation der beiden Gehirnhälften, die den Augenbewegungen im Tiefschlaf nachempfunden werden. Es sollen traumatische, nicht richtig einsortierte Erfahrungen mit der normalen Erinnerung integriert werden.
Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.
EGO-STATE-Therapy (Erkennung von Persönlichkeitsanteilen)
Hierbei wird erforscht, welche Persönlichkeitsanteile am dominantesten sind. Wichtig sind hierbei die Einflüsse der integrierten Elternanteile, sowie die vorherrschenden Kindheitsanteile. Beide sind entstanden durch Erziehung und Erfahrungen. Sollten für den Patienten negativ empfundene Anteile vorherrschen, werden sie mit seiner Hilfe aufgearbeitet und neu bewertet, evtl. neu gruppiert und angeordnet.
Aufgrund von Selbstentdeckung seitens des Patienten werden hier erstaunliche Ergebnisse erzielt.